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Vierte Welt-Kakao-Konferenz: Werden den Worten nun endlich Taten folgen?

 Schokolade ist zwar sehr lecker - dahinter verbirgt sich jedoch oft Kinderarbeit und Armut  | Bild (Ausschnitt): © Sonia - L´Exquisit [(CC BY-NC-ND 2.0)]  - flickr Hunderte Variationen von Schokoeiern, Osterhasen aus dunkler, weißer oder Vollmilchschokolade – Vor rund einem Monat war Ostern. Und Schokolade gehört zum Osterfest einfach dazu. Doch das Grundprodukt für die Süßigkeit, Kakao, wird oft zu nicht fairen Bedingungen angebaut. Bittere Armut, Kinderarbeit und ökologische Zerstörung prägen die Kakaoindustrie. Vor allem die Kakaobauern in den Hauptanbauländer Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria und Kamerun, von wo 70 Prozent des weltweit angebauten Kakaos stammen, aber auch Staaten in Asien und Lateinamerika sind betroffen.
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Produktionsstandort Myanmar: Unternehmen profitieren von Kinderarbeit

 Vor allem in den ländlichen Regionen ist es in Myanmar selbstverständlich das Kinder arbeiten | Bild (Ausschnitt): © International Labour Organisation [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr

In Myanmar gibt es rund 18 Millionen Kinder unter 18 Jahren. Davon sind mehr als 12 Millionen zwischen 5 und 17 Jahren. Dies geht aus einer Volkszählung von 2014 hervor. Schätzungsweise müssen davon 1,3 Millionen Kinder täglich arbeiten, vornehmlich die aus den armen ländlichen Regionen. Im Februar wurde bei einem ... >> weiter lesen

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Kann ein Freihandelsabkommen mit Indien Kinderarbeit reduzieren?

 Ein indisches Mädchen arbeitet in einer Weberei. Viele Kinder in Indien müssen arbeiten anstatt die Schule zu besuchen | Bild (Ausschnitt): ©  ILO in Asia and the Pacific [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Indien beheimatet damit die meisten Kinder, die statt in die Schule zu gehen, arbeiten müssen. Obwohl die Kinderarbeit zwischen den Jahren 2000 und 2016 von 246 auf 152 Millionen zurückgegangen ist, nimmt die Ausbeutung der Minderjährigen vor allem in asiatischen Ländern nicht ab. Dies hängt auch mit der dort herrschenden Armut zusammen. In Indien lebt mehr als ein Drittel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze
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Red Hand Day – ein Zeichen gegen Kindersoldaten

  Bild (Ausschnitt): © Pierre Holtz / UNICEF CAR [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Jedes Jahr am 12. Februar, dem sogenannten Red Hand Day, protestieren Menschen gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten. Seit 2002 erinnert der Tag an das Schicksal von Kindern, die auf der ganzen Welt zu Einsätzen in bewaffneten Konflikten und Kriegen gezwungen werden. Die Rote Hand gilt weltweit als Symbol für den Schutz von Jungen und Mädchen, die in bewaffnete Konflikte ungewollt hineingezogen werden.
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Weihnachten Made in China – Wie Kinder in China unsere Geschenke produzieren

iphone  Bild (Ausschnitt): © Josh Hallett [CC BY-SA 2.0]  - flickr.com Viele Dinge die bei uns unter dem Weihnachtsbaum landen werden in China produziert. Ob es nun das neue iPhone, Kleidung, Spielzeug oder gar die Weihnachtsdekoration ist, das Made in China Label ist unser ständiger Begleiter.
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DR Kongo: Deutsche Automobilindustrie profitiert von Ausbeutung und Kinderarbeit

Kinderarbeit DR Kongo Kinder im Osten des DR Kongo beim Abbau von Mineralien - Automobilkonzerne profitieren davon. | Bild (Ausschnitt): © ENOUGH Project [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der neue Amnesty International Bericht über die Demokratische Republik Kongo zeigt die Missstände von 29 Konzernen auf, die unter anderem beim Kobaltabbau von Kinderarbeit profitieren und somit der Ausbeutung eines der ärmsten Länder weltweit die Spitze des Eisberges verleihen. Denn im Staat werden ohnehin schon Machtkämpfe von verschiedenen Milizen um die Vorherschaft der seltenen Erden ausgetragen, die zu dem jetzigen blutigen Bürgerkrieg in verschiedenen Landesteilen führten. Außerdem braucht die EU, insbesondere Deutschland, das im internationalen Wettbewerb mithalten will, den Rohstoff Kobalt, um die Elektromobilität auszuweiten. Die Konflikte werden durch diese Tatsachen nur noch mehr befeuert. Und eine drohende Gefahr von Engpässen bzw. einer Rohstoffknappheit durch den zukünftigen weltweiten Bedarf an Kobalt gibt Grund zur Sorge um die Art des weiteren Vorgehens der Automobilhersteller.
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